Was will mir mein Hund sagen?

Die Körpersprache von einem Hund kann recht unterschiedlich ausfallen. Daher lohnt es sich gerade bei Hunden genauer hinzusehen. Das Verhalten geht sogar soweit, dass diese oft missverstanden werden. Gerade wenn es um das klassische Schwanzwedeln geht, können Hunde am besten für Verwirrungen sorgen. Doch was möchte der Hund überhaupt sagen?
Die Meinungen gehen zwar auseinander, aber geht es um das Schwanzwedeln, so hat dies selten mit guter Laune zu tun. Es kann auch sein, dass der Schwanz herunterhängt. Dann ist es wichtig, aktiv darauf zu achten, wie sich der Hund verhält. Denn das Herunterhängen des Schwanzes bedeutet, dass sich der Hund nicht wohlfühlt. Doch längst ist es nicht nur der Schwanz, welcher auf ein Unwohlsein hindeutet. Auch ein häufiges Gähnen sollte Grund zur Unruhe geben. Der Hund ist dann tatsächlich nervös. Viel besser sieht es auch nicht aus, wenn der Hund die Hand ableckt. Das hat keineswegs mit Zuneigung zu tun. Dies soll lediglich darauf hinweisen, dass der Hund Hunger hat.
Es gibt aber auch Signale, welche darauf hindeuten, dass der Hund spielen möchte. Der Spieltrieb ist bei vielen Hunden ausgeprägt. Von daher lohnt es sich immer auf die Pfoten zu achten. Hebt der Hund die Pfote, ist das ein Zeichen für mehr Aufmerksamkeit. Was nicht selten bedeutet, dass der Hund spielen möchte. Inzwischen wurden schon unzählige Ratgeber zum Thema Hundesprache geschrieben. Dabei muss nur genau hingesehen werden. Es muss bedacht werden, dass solch ein Hund genauso schlau ist, wie ein zweijähriges Kind. Und da dies auch immer beschäftigt werden möchte, oder nicht selbst für Futternachschub sorgen kann, ist das Frauchen, oder Herrchen umso mehr gefragt. Im Übrigen spielt es keine Rolle, welche Art von Hund vorhanden ist. Es reagieren beinahe alle Hunde gleich, oder ähnlich. Viele Zeichen kommen in Kombination daher. Wenn ein Hund bellt, so sollte auch auf die Nase, oder die Schwanzspitze geachtet werden. Nicht immer hat Bellen mit Aggressionen zu tun.
Nach hinten gelegte Ohren können Unsicherheit bedeuten. Gerade wenn es um den Straßenverkehr, oder um einen laute Umgebung geht, sollte auf den Hund aufgepasst werden. Denn ist dieser noch nicht daran gewöhnt, können ähnliche Symptome auftauchen. Das gilt aber auch, wenn es um den Umgang mit anderen Hunden, oder gar Kindern geht. Was der Hund nicht kennt, wird erst mal mit Vorsicht angegangen, oder betrachtet. Um die Hundesprache besser kennenzulernen, kann es sich lohnen, Seminare zu besuchen, oder sich an Hundeschulen zu wenden. Auch kann es sich lohnen, das Verhalten zu filmen.

Hund will nicht liegen

Schon seit meiner Kindheit habe ich mit Hunden zu tun und dies hat sich auch bis heute nicht geändert. Ich liebe diese Tiere einfach und lebe auch in einer gewissen Art und Weise für sie. Daher kann ich mich schon irgendwo als eine Hundeexpertin sehen. Doch vor knapp zwei Jahren hatten Fritz, so heißt mein Hund, und ich ein sehr erschreckendes Erlebnis. Zu dem Zeitpunkt war mein Labrador Fritz gerade einmal 2 Jahre alt. Eines Tages wollte er sich plötzlich nicht mehr hinlegen. Er kam immer wieder zu mir und winselte. Jeder Hundebesitzer kennt dieses Gefühl, wenn man sich extreme Sorgen macht und nicht so richtig weiß, was man auf die schnelle tun kann, damit es dem Hund besser geht. Mir war sofort klar, dass es hier dringend zum Tierarzt gehen muss. Denn helfen konnte ich ihm in der Situation nicht, auch wenn ich es gern getan hätte.

Die Diagnose beim Tierarzt

Das einzige was beim Tierarzt wohl positiv war, war die Sache des wenig Betrieb war und wir deswegen schnell in den Behandlungsraum konnten. Ich hatte mit dem Tierarzt ein kurzes Gespräch ob es vielleicht irgendwas im Vorfeld gab, was diese Probleme hätte auslösen können, wie beispielsweise ein Sturz des Hundes oder ähnliches. Das konnte jedoch nicht sein, da der Hund die ganze Zeit vorher in der Wohnung war. Daraufhin untersuchte der Tierarzt Fritz und kam auch recht schnell zu einer eher erschreckenden Diagnose. Knochenhauterkrankung. Für mich war das ein Schock. Zum einen weil ich die Krankheit nicht so genau kannte. Zum anderen weil Fritz auch noch sehr jung war und der Tierarzt meinte das dies eigentlich eher bei älteren Hunden vorkommt. Doch im gleichen Atemzug konnte er mich auch beruhigen. Denn auch wenn die Diagnose erstmal niederschmetternd klingt, so ist es mit den heutigen Möglichkeiten kein großes Problem, diese Krankheit zu behandeln.

Die Behandlung und Lösung des Problems

Direkt noch beim Tierarzt bekam Fritz eine Spritze gegen die Schmerzen und gegen die Erkrankung der Knochenhaut. Das Mittel gegen die Schmerzen ist hierbei ebenso wichtig, wie das Mittel gegen Knochhauterkrankung, da nur so der Hund auch zur Ruhe kommen kann. Bereits als wir zu Hause ankamen konnte er sich, zwar mit etwas vorsichtig, wieder normal hinlegen. Das war ein sehr beruhigendes Zeichen für mich. Der Tierarzt meinte jedoch, dass die Heilung ein paar Tage dauern würde. Aber das war zu diesem Zeitpunkt völlig in Ordnung.

Hund will nicht trinken und fressen

In letzter Zeit will dein Hund einfach nichts fressen und auch nicht trinken. Du hast es schon mit einem saftigem Knochen ausprobiert, seine Lieblingsleckerchen oder einem Leberwurstbrot – leider ohne Erfolg. Der Futternapf bleibt voll, dein Hund rührt nichts an. Was könnte die Ursache sein?
Vorsicht! Dieses Problem solltest du nicht auf die leichte Schulter nehmen! Hunde zieren sich nicht am Futternapf. Wenn sie nicht fressen wollen, kann die Ursache bei einer schweren Krankheit liegen. Du solltest also auf jedem Fall alarmiert sein, wenn dieser Zustand mehrere Tage anhält! Dann solltest du immer einen Tierarzt aufsuchen!
Das Problem kann bei den Zähnen liegen. Da sich Hunde nicht die Zähne putzen, kann durch Zahnstein eine Menge Schaden entstehen. Ein lockerer Backenzahn beispielsweise kann so starke Schmerzen verursachen, dass ein Hund einfach starke Schmerzen beim Kauen hat. Dann kann das Problem durch Ziehen des Zahns schnell behoben werden.
Grundsätzlich ist Appetitlosigkeit bei Hunden fast immer eine Begleiterscheinung vieler Erkrankungen. Daher solltest du einen Tierarztbesuch niemals zu lange aufschieben. Dennoch kannst du zunächst versuchen, deinem Vierbeiner das Futter etwas schmackhafter zu machen, indem du es anwärmst. Auch Hunde mögen gerne lauwarmes Essen zu sich nehmen. Eine gute Empfehlung ist aufgewärmter Hühnerfleischbrei aus dem Babyregal, der komplett ohne Zusätze auskommt.
Wenn weitere Krankheitsanzeichen wie Erbrechen, Durchfall oder Fieber die Appetitlosigkeit begleiten und dein Hund Gewicht verliert, muss die Nahrungsaufnahme unterstützt werden. Eine Gewichtsabnahme von 10% oder mehr, kann gefährlich werden!
Der Besuch beim Tierarzt wird in solchen Fällen ergeben, dass du deinem Hund neben appetitfördernden Medikamenten, per Nasenschlundsonde die wichtigsten Nährstoffe zufügst. Das wird so lange durchgeführt, bis die Medikamente anschlagen und dein Hund wieder freiwillig frisst. Alternativ kann ein Zugang über die Speiseröhre oder direkt durch die Bauchwand gelegt werden. Wichtig ist, dass dein Hund alle notwendigen Nährstoffe bekommt, vor allem dann, wenn eine Krankheit festgestellt wird. Im Verlaufe des Heilungsprozesses, kommt dann in der Regel auch der Appetit zurück. Manche Hunde bringen aber bestimmtes Futter mit der Krankheit in Verbindung und wollen dieses nach der Krankheit nicht mehr fressen. Probiere dann einfach andere Futtersorten aus.

Fazit

Hunde leiden nur dann an Appetitlosigkeit, wenn sie eine Krankheit haben. Kein Hund verzichtet einfach so ein paar Tage auf sein Futter, daher solltest du immer schnellstmöglich mit dem Tier zum Arzt. Besonders wenn Erbrechen und Durchfall in Verbindung mit Appetitlosigkeit auftreten, verliert dein Hund schnell wichtige Nährstoffe und muss behandelt werden. Damit dieser Nährstoffmangel ausgeglichen wird, kann dem Hund eine Sonde in Speiseröhre oder Bauchdecke gelegt werden. Mit dem Heilungsprozess kehrt der Appetit in der Regel zurück.

Hund will erbrechen kann aber nicht

Fritz mein 4- Jahre junger Labrador ist so ein kleiner wilder. Spaß und Bewegung stehen bei ihm ganz hoch im Kurs. Ganz klar das er deswegen auch häufig Hunger hat. Ich kenne das bereits aus meiner Kindheit, als wir ebenfalls einen Labrador hatten. Daher möchte ich mich schon beinahe als Hundeexpertin sehen. Dazu kommt das ich diese Tiere einfach Liebe. Ihre Zuneigung, ihr Vertrauen und ihre Geselligkeit. Viele Hundebesitzer kennen sicherlich das Gefühl und lieben ihre Tiere genauso, wie ich. Doch desto mehr Liebe man für ein Tier empfindet, desto größer ist auch die Sorge, wenn einmal etwas nicht stimmt. Wie vor knapp einem Jahr bei Fritz. Er hatte ständig diese Brechbewegung und wie es schien auch einen Brechreiz doch er konnte nicht erbrechen. Dies kam an einem Abend, ich schätze um die 10 Mal vor, was mir wirklich Sorgen machte. Aus diesem Grund bin ich am nächsten Tag mit ihm zum Tierarzt gefahren. Mein erster Gedanke war hier eine Magendrehung.

Nicht den Teufel an die Wand malen

Die Magedrehung wäre natürlich die schlimmste Analyse geween, die der Tierarzt hätte stellen können. Gott sei Dank konnte diese Diagnose schon sehr früh in der Untersuchung ausgeschlossen werden, was mich sehr beruhigte. Nach einigen Tests war dann klar, dass Fritz eine Magenreizung hatte. Vermutlich ausgelöst durch irgendwas was er draußen gefressen hatte. Daraufhin bekam er ein Mittel verschrieben, was den Magen beruhigen sollte und gleichzeitig die Anweisung, die natürlich dann für mich galt, für die nächsten Tage nur Hühnchen mit Reis als Fressen. Das ist jetzt nicht unbedingt sein Leibgericht, aber wer Draußen irgendwelche Tiere fressen muss, der muss dann auch in den sauren Apfel beißen. Für mich stand hier die Erleichterung im Vordergrund, dass es nichts schlimmes war und das dies innerhalb von ein paar Tagen wieder erledigt sein sollte.

Die Behandlung und das Ergebnis

Wie vom Tierarzt angeordnet gab es die nächsten Tage Hühnchen und Reis. Nicht gerade das abwechslungsreichste Fressen, aber mir schien das es für Fritz doch ok war, auch wenn es nicht unbedingt sein Ding ist. Auch das Medikament schien sofort zu wirken. Er hatte keinerlei Beschwerden, war aber etwas träge auf den Beinen. Dies hatte jedoch der Tierarzt im Vorfeld schon angemerkt das dies der Fall sein könnte. Doch nach 3 Tagen sah die ganze Situation schon wieder deutlich besser aus und der Hund war auch sichtlich erholt und wieder top fit.

Hund will Treppe nicht runter gehen

Treppen hoch und runter waren für unseren Fritz, einen Labrador Hund mit seinen vier Jahren kein Problem. Sicherlich kennen viele Hundehalter dieses Problem und man fragt sich, was kann man dagegen tun, was ist die Ursache?

Angst oder Verletzung sind häufige Ursachen

Damit ein Hund die Treppe nicht mehr runter gehen möchte, dafür kann es mehrere Ursachen geben. Gerade bei jungen Hunden kann es die mangelnde Erfahrung und Angst sein. Gerade bei offenen Treppen kann man oft feststellen, dass diese nur zögerlich oder gar nicht von einem Hund begangen werden. Als Ursache kommt aber auch eine Verletzung oder eine Krankheit in Betracht, zum Beispiel an den Pfoten. Durch die Verletzung kann der Hund Schmerzen bei der Verlagerung vom Gewicht haben. Gerade wenn es sich um einen jungen Hund handelt, sollte man hier diesen auf Verletzungen prüfen und im Zweifelsfall einen Tierarzt einschalten. Ist der Hund schon älter, kann auch das die Ursache sein, warum der Hund die Treppen nicht mehr runter gehen möchte, Hier kann es aufgrund vom Alter zu Verschleiß bei den Gelenken, zu Schmerzen kommen. Das kann man auch daran erkennen, wenn sich der Hund insgesamt weniger bemerkt und mehr liegt.

So kann man mit seinem Hund üben

Ist die Ursache Angst, so muss man mit seinem Hund üben. Zwei Sachen sollte man nämlich nicht machen, zum einen Hund mit Leine die Treppen runter ziehen. Auch sollte man seinen Hund auf gar keinen Fall tragen. Ist der Hund noch jung, kann er sich sonst schnell daran gewöhnen. Vielmehr sollte man zu Tricks greifen, so zum Beispiel in dem man unten an der Treppe das Fressen platziert. Oder man geht selbst die Treppe herunter und wartet bis der Hund nachkommt. Hierbei sollte man aber wenn möglichst, auch mal aus der Sichtweite des Hundes gehen. Gerade der Hunger ist oft Anlass für den Hund, seine Angst zu überwinden und doch zu kommen. Hat man eine kleine kurze Treppe, so eignet sich diese gerade am Anfang sehr gut für das üben. Weitere Tipps wie der Hund wieder Treppen runter geht, kann man auch dem Online Kurs entnehmen.

Fazit

Eine Verletzung, Angst oder das Alter können die Gründe dafür sein, warum ein Hund keine Treppen mehr runter gehen möchte. Kann man eine Verletzung oder eine Krankheit ausschließen, so kann man mit einfachen Tricks mit seinem Hund üben. Wenn möglicht sollte man mit einer kurzen Treppe beginnen und hier Futter unten platzieren. Oft ist das schon ausreichend und mit der Zeit kommt der Hund von ganz alleine. Auf gar keinen Fall sollte man seinen Hund zwingen oder diesen tragen.

Hund will nicht raus

Du kennst das Problem, dass Dein Hund nicht vor die Türe möchte? Hast Du dich bereits gefragt, wieso Dein Hund nicht vor die Tür möchte, die Landschaft nicht erkunden mag oder was Du womöglich falsch machst? Manchmal liegen die Ursachen & Probleme so nah beieinander, dass man sie vor lauter Auffälligkeiten trotzdem übersieht. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Hunde viel sensibler sind, als manche Hundebesitzer denken. Doch weil Du mich gefunden hast und das Thema „“Hund will nicht raus““ offenbar auch Dein Thema ist, weiß ich, dass Du mehr Interesse an deinem Hund hast und aus diesem Anlass möchte ich Dir jetzt helfen.

Hund geht nicht raus – die Problemfindung steht im Vordergrund

Was bringt es Dir, wenn ich Dir nun nur Lösungen vorschlage, wie Du deinen Hund dazu animieren kannst, mit Dir vor der Türe zu gehen? Es ist wichtig, das sage ich im Übrigen immer wieder, dass Tierbesitzer verstehen, was der Hund für ein Problem hat. Denn nur so kannst Du diese Situationen vermeiden und in Zukunft beruhigt sein, dass Dein Vierbeiner wieder vor die Tür möchte. Folgende Probleme könnten dafür verantwortlich sein, dass Dein Hund nicht raus möchte.

  • Angst vor Autos, Bahnen & Co?
  • Welpen im Alter von 8-10 Wochen binden sich oftmals an die Wohnung/Umgebung
  • Schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden?
  • Vorbesitzer hat den Hund womöglich ausgesetzt
  • Treppen im Haus, die womöglich Angst machen?

Du siehst schon selber, dass es exorbitant viele Möglichkeiten geben kann, wieso ausgerechnet Dein Hund nicht raus möchte. Diese Liste könnte ich Dir jetzt mit weiteren Möglichkeiten aufführen, wieso Dein Hund vielleicht nicht raus möchte. Selbst im Ernstfall wäre es möglich, dass der Hund krank ist, aber das ist nur mal am Rande zu erwähnen, weil oftmals der Mensch oder die obrigen Probleme die Ursachen sind. Ich habe dafür auch einige Lösungen, die ich Dir oder Euch mit auf dem Weg geben möchte.

So verhilfst Du deinem Hund, mit Dir rauszugehen

Es gibt bekanntlich viele Wege, die nach Rom führen und in Deinem Fall mit dem Hund nach draußen. Doch wie sollst Du sie auch alle kennen, wenn Du nicht gerade ein Hundetrainer oder ein Hundeexperte bist? Das ist auch gar nicht schlimm, weil für die Lösung Deiner Probleme hast Du schließlich mich gefunden und ich mag Dir sehr gerne helfen, damit Dein Hund bald wieder oder endlich mit Dir rausgehen möchte.
Lärmbeseitigung
Ob Welpe, alter Hund oder ängstlicher Hund – viele Vierbeiner haben Angst vor die Türe zu gehen, weil Autos, Kindergeschrei, der öffentliche Verkehr und die Menschen einfach zu laut sind. Daher ist es vor allem zu Beginn an wichtig, dass Du schaust, dass Du ruhige Uhrzeiten wählst, wo das Tier durchaus mit Menschen, ein paar Autos & Co in Berührung kommt, aber nicht in der Rush-Hour morgens, mittags oder abends. Früh morgens raus gehen, mittags, wenn es stiller ist sowie abends. Das wäre die erste Möglichkeit, um Deinen Hund zu zeigen, das alles halb so wild ist, wenn Du dabei bist.
Belohne deinen Hund fürs Rausgehen
Ob mit Vorgeschichte, weil der Hund denkt, er hat das Sagen oder aus vielen anderen Gründen. Oftmals hilft sogar die einfachste Lösung, indem Du langsam deinem Hund zeigst, dass es toll ist, rauszugehen. Dadurch hat der Vierbeiner Spaß daran, mit Dir vor die Türe zu gehen und Belohnungen kommen hier besonders gut an. Meist klappt es sehr gut und vor allem bei jungen Hunden, sodass dieser Trick sicherlich der erste wäre, den ich an deiner Stelle ausprobieren würde.
Lenke Deinen Hund ab
Eine weitere gute Idee ist es, den Hund beim Gassi gehen abzulenken. Spiel doch mit einem Ball oder ein Spielknochen. So merkt der Hund beim rausgehen oftmals nicht direkt, dass er mit Dir vor der Haustüre ist, und lenkt sich ab. Dadurch fällt es ihm sichtlich leichter, mit Dir vor der Türe zu gehen. Behalte diese Ablenkung auch draußen noch ein wenig bei, damit Dein Hund nicht direkt vorgeführt wird, sondern sich langsam mit der Umgebung vertraut machen kann, dann beruhigt er sich von alleine.

Fazit

Wenn ein Hund nicht mit Dir vor die Türe gehen möchte, ist das nie gut. Aus diesem Anlass empfiehlt es sich, hier sehr schnell zu handeln. Denn Vierbeiner würden, ohne Ambitionen vor die Türe zu gehen, wohl Deine Behausung voll pinkeln und mehr. Das kannst Du natürlich nicht zulassen und von daher ist es notwendig, dass Du deinem Hund Sicherheit vor der Tür bietest, sein Rudelführer bist und ihn im Ernstfall ablenkst, belohnst oder die Uhrzeiten erst einmal für ihn anpasst. Du wirst merken, dass sich langsam eine Gewöhnung breitmacht und es Deinem Hund nichts mehr ausmacht, vor der Tür zu gehen.

Hund will nicht spielen

Mein Hund will nicht spielen
Schon in meiner Kindheit bin ich mit Hunden groß geworden, was mich mich auf eine ganz besondere Weise mit den Tieren verbindet. Die Erfahrungen reichen über Jahrzehnte, weshalb ich mich schon in einem gewissen Maße als Hundeexpertin sehen würde. Ich habe einen 4- Jahre jungen Labrador Hund der praktisch wie ein Sohn für mich ist. Mit „“Kindern““ verbringt man natürlich viel Ziet und spielt natürlich auch gerne mit Ihnen. Doch Fritz, so ist der Name meines Hundes, möchte nicht spielen. Weder mit mir noch mit dem zahlreichen Spielzeug, was ich im Hause habe. Das hat mir zudenken gegeben. Viele Hundebesitzer kennen das sicherlich. Ob es sich vielleicht um ein gesundheitliches Problem handelt? Daher suchte ich einen Tierarzt auf.

Die Ursache ist simpler als gedacht

Der Tierarzt konnte mich bereits am Telefon beruhigen und war auch gleich der Ansicht das ein Besuch in der Praxis nicht nötig sei. In der Regel sei es so, dass Hunde nicht jedes Spielzeug mögen. Somit könne es durchaus sein, dass einfach nicht das richtige dabei ist. Dabei habe ich sehr viel Spielzeug zu Hause. Aber auch dies kann ein Problem sein, meinte der Tierarzt. Denn zu viel Spielzeug kann den Hund überfordern. Dieses Phänomen ist auch bei Kindern zu beobachten, wie ich kurze Zeit später erfuhr. Daraufhin räumte ich das Spielzeug für den Hund in eine Kiste und verstaute sie auf dem Dachboden. Jetzt sollte neues Spielzeug zum Test her.

Neues Spielzeug neues Glück

Spielzeug gibt es ja zu Genüge in den Läden, da gibt es praktisch keine Grenzen. Doch ich wollte ja nicht irgend ein Spielzeug kaufen, daher überlegte ich mir im Vorfeld, was Fritz anspricht und worauf er reagiert. Beim Spaziergang beispielsweise, der bei uns in der Regel durch den Wald führt, reagierte er besonders auf Hasen, wenn diese sich in der näheren Umgebung einmal blicken ließen. Auch solche Tiere gibt es natürlich zu kaufen. Selbstverständlich in Gummiform. Ich nahm 2 Stück als Versuchsobjekt mit nach Hause und zeigte sie im Garten Fritz. Die Reaktion war überwältigend. Kaum hatte er das Tier gesehen, wollte er es mir aus der Hand ziehen. Dabei war jedoch nur eines für ihn interessant. Das zweite beachtete er gar nicht. Es kommt also wirklich direkt auf das jeweilige Spielzeug an, so dachte ich mir. Der Tierarzt meinte nach nochmaliger Rücksprache daraufhin das dies ganz normal sei, jedoch auch an einer falschen Haltung liegen kann.

Hund macht was er will

Macht Dein Hund, was er will? Dann bist Du sicherlich nicht allein mit diesem Problem und genervt bist Du sicherlich auch, oder? Das kann ich mir vorstellen, weil das bei mir und meinen Fritz ganz zu Anfang auch so war. Doch als Hundeexpertin weiß ich natürlich, was zu tun ist, wenn Dein Hund macht, was er will und ich möchte aus diesem Anlass Dir zur Seite stehen und euch helfen. Als erstes ist es jedoch, wie bei allen Problemen mit dem Haustier wichtig, dass Du schaust, woran es liegen könnte, dass Dein Hund tut, was immer er möchte.

Faktoren, die dazuführen, dass Dein Hund tut, was er will

Wieso macht Dein Hund, was er will? Hast Du dich dieser Frage schon einmal bewusst gestellt? Ich hoffe doch, damit Du ein wenig reflektieren kannst, wieso der Hund tut, was er möchte. Hast Du denn schon eine Idee, woran es liegen könnte? Möglicherweise auch ein wenig an Dir, ohne Dir zu nahe treten zu wollen? Ansonsten schau mal folgende Faktoren an, die unter anderem dafür sprechen, wieso Dein Hund tut, was immer er möchte.

  • Inkonsequentes Verhalten der Besitzer
  • Hund möchte Rudelführer sein
  • Welpe, der seine Grenzen austestet
  • Keine klaren Strukturen
  • Wenig Regeln
  • Pubertierender Hund?
  • Gehörlos?

Das sind mögliche Ursachen, wieso Dein Hund eigentlich tut, was er möchte. Damit Du genau jetzt eingreifen kannst, ehe Dein geliebtes Tier dir weiter auf dem Kopf tanzt, schaust Du am besten meine Lösungsvorschläge an, um deinen Hund wieder an Deine Kommandos zu gewöhnen und damit Dein Hund nicht mehr tut, was er möchte.

Lösungsvorschläge, wenn Dein Hund tut, was er will

Wo Du nun mit meiner Hilfe ein wenig in Erfahrung bringen konntest, welche Probleme vorliegen können, dass Dein Hund tut, was er will ist es umso wichtiger, dass Du schaust, dass Du die Probleme veränderst. Dein Hund sollte nur tun, was Du möchtest und da helfe ich Dir, damit Dein Hund bald tut, was Du möchtest. Nicht mehr oder weniger.
Klare Kommandos
Als erstes musst Du ganz klare Kommandos geben und Dein Hund muss sie befolgen. Dazu solltest Du deinen Hund belohnen, wenn die Kommandos korrekt sind und wenn er sie nicht ausführt, wiederholst Du sie. Ansonsten musst Du ihn ignorieren, weil er nur für die Einhaltung der Kommandos kurz belohnt wird. Ob Streicheleinheiten oder Leckerchen entscheidest Du! Ich würde jedoch anraten, dass Leckerchen als erstes empfehlenswert sind und dann nach und nach weniger geben.
Disziplin und Durchsetzungsvermögen
Manchmal machen Hunde was sie wollen, wenn ihre Besitzer nicht diszipliniert sind oder sich nicht durchsetzen können. Trifft eines oder sogar beides auf dich zu? Dann musst Du unbedingt an deiner Durchsetzungskraft arbeiten und diszipliniert auf die Einhaltung Deiner Kommandos bestehen.
Hund muss lernen, dass Du der Rudelführer bist
Meistens machen Hunde, was sie wollen, weil ihre Besitzer sich nicht durchsetzen können oder der Vierbeiner meint, er sei der Rudelführer. Aus diesem Anlass musst Du deinem Hund zeigen, das Du der Rudelführer bist und dein Hund sich auf dich verlassen kann sowie muss. Dann dürften sich viele Probleme fast schon von alleine lösen lassen.
Ignorieren als Strafe
Ich bin keine Freundin davon, einen Hund stark zu bestrafen. Schlagen, das sage ich von vorne herein, auch kein Klaps, geht natürlich überhaupt nicht! Wenn Dein Hund noch immer etwas aufmüpfig ist, dann ignoriere ihn genau dann, wenn er böses tut, wie Bellen usw. Hunde merken schnell, dass sie ignoriert werden und hassen es. Da kannst Du sofort punkten.
Jetzt bist Du an der Reihe und kannst mal ausprobieren, welche Hilfsmittel dazu beitragen, dass Dein Hund schon bald wieder auf dich hört und nicht mehr tut, was er will/möchte. So macht das Leben gemeinsam mit seinem Vierbeiner wieder viel Freude, findest Du nicht auch?

Hund will nicht mehr Gassi gehen

Mein Hund will nicht mehr Gassi gehen
Mein Hund Fritz und ich, wir haben ein ganz besonderes Verhältnis zueinander. Mein 4- Jahre junger Labrador und ich, wir sind ständig unterwegs, gehen über die Wiesen spazieren oder auch im Wald laufen. Schon immer habe ich mit Hunden zutun gehabt, weshalb ich mich schon in einer gewissen Weise als Hundeexpertin sehe. Doch vor einiger Zeit, war ich mit meinem Latein kurzzeitig am Ende. Plötzlich wollte Fritz, von einem auf den anderen Tag, nicht mehr raus gehen. Es spielte sich wie folgt ab. Ich nahm die Leine ging mit ihm vor die Tür und bis dahin war alles wie immer. Kaum war die Tür ins Schloss gefallen und ich wollte ein zwei Meter gehen, bewegte sich Fritz keinen Zentimeter mehr. Ganz im Gegenteil, er wollte direkt wieder zurück durch die Tür. Für mich war dies völlig unerklärlich, da wir generell sehr viel unterwegs waren. Daher dachte ich an ein gesundheitliches Problem und kontaktierte einen Tierarzt.

Auf Ursachenforschung der etwas anderen Art

Seltsamerweise war der Weg zum Tierarzt deutlich einfacher als ich es gedacht hatte. Zwar hatte ich wieder das Problem, dass sich Fritz nach dem Schließen der Tür nicht mehr bewegen wollte, als ich aber einen zweiten Versuch startete klappte es. Ich ließ einfach die Tür offen und Fritz im Hausflur, so dass er mich sehen konnte. Ging ganz normal zu Auto und öffnete die Kofferraumklappe. Wie üblich und zu meiner Überraschung kam Fritz von allein angelaufen und sprang, wie er es immer machte ohne weiteres in den Kofferraum. Auch diesen Verlauf schilderte ich natürlich dem Tierarzt. Woraufhin wir zu einer eher ungewöhnlichen Lösungsidee kamen. Er war der Meinung das es sich hier um ein, ich will es mal „“Schrecksyndrom““ nennen, handeln könnte, welches durch irgend ein Geräusch ausgelöst wird. Für mich war klar das kann nur die Haustür sein und hatte daraufhin eine Idee.

Die erschreckend einfache Lösung

Wenn also wirklich die Haustür das Problem sein sollte, dann würde der Hund ja logischer Weise ohne weiteres mit mir durch eine andere Tür gehen. Daher nutzte ich nicht wie üblich die Haustür sondern die Gartentür zum rausgehen. Fritz kam ohne zu zögern und ohne die kleinste Gegenwehr mit. Beeindruckend dachte ich mir. Bis mir ein entscheidender Faktor zu früher auffiel. In der Haustür wurde kurz zuvor das Schloss gewechselt wodurch die Tür etwas lauter in Schloss fiel als sonst. Ein kleiner Faktor, der eine ungemeine Wirkung erzielen kann.

Mein Hund will nicht stubenrein werden

Du hast einen Hund und erlebst immer wieder die Situation, dass dein Hund sein kleines Geschäft in einer Ecke deiner Wohnung hinterlässt? Auch ich hatte lange Zeit mit meinem 4 Jahre alten Labrador Fritz dieses Problem. Egal wie oft ich mit ihm Gassi ging, er urinierte immer wieder in meine Wohnung. Dieser Zustand war sowohl für ihn als auch für mich äußerst unangenehm. Doch das muss nicht so bleiben. Mit viel Geduld und Verständnis haben Fritz und ich es geschafft, dass innerhalb weniger Wochen kein Unfall in der Wohnung mehr passiert ist. An dieser Stelle möchte ich dir gern meine Erfahrungen und mein Vorgehen im Sauber werden meines Hundes berichten.

Wo liegen die Ursachen?

An erster Stelle solltest du auf Ursachenforschung gehen. Handelt es sich bei deinem Hund um einen Welpen oder ein Tier aus dem Tierheim, dann liegt die Ursache vermutlich darin, dass es ihm nie jemand beigebracht hat und er einfach nicht weiß, dass man sich nicht in der Wohnung erleichtert. Weiterhin solltest du bedenken, dass ein Welpe seine Blase öfters entleeren muss, als ein ausgewachsenes Tier. Ein weiterer Grund kann es sein, dass dein Hund Angst hat. Wenn er öfters allein in der Wohnung ist, entwickeln viele Tiere Verlustängste. Sie befürchten, dass du nicht wieder kommst und sie allein lässt. Weiterhin solltest du überlegen, ob du deinem Hund klar zu verstehen gibst, wer der Chef ist. Denn ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass dein Tier sein Revier in der Wohnung markiert und dies tun Hunde bekanntlich durch den Urin. Weiterhin muss an organische Ursachen gedacht werden. Auch Hunde können eine Blasenentzündung bekommen oder an Inkontinenz leiden.

Was kann ich tun?

Im Falle der zuerst genannten Ursachen, dein Hund ist ein Welpe oder kommt aus dem Tierheim, solltest du dich an eine gute Hundeschule wenden. Erfahrene und geschulte Lehrer helfen dir und deinem Liebling dabei, das Sauber werden stressfrei und liebevoll zu erlernen. Vermutest du eine Trotzreaktion oder deine falsch vermittelte Machtposition hinter dem Urinieren in der Wohnung, ist es ganz besonders wichtig, den Hund nicht zu bestrafen. Viel wirksamer ist ein bestimmtes und klares Nein und die positive Verstärkung. Das heißt, du lobst deinen Hund bei richtigem Verhalten anstatt ihn bei Falschem zu bestrafen. Oftmals hilft es schon, wenn du mit deinem Tier öfters Gassi gehst. Auf keinen Fall solltest du aus Angst vor weiteren Unfällen in der Wohnung die Flüssigkeitsgabe verringern. Vermutest du eine Krankheit oder eine organische Ursache, dann wende dich möglichst schnell an einen Tierarzt deines Vertrauens. Er kann schnell die Ursache finden und diese bekämpfen.