Hund will keine Treppen laufen/steigen

Nicht nur Welpen und Junghunde, sondern auch ausgewachsene Fellnasen weigern sich in vielen Fällen davor, Treppen zu steigen. Für Hundebesitzer, die in einem Haus oder einer Wohnung mit Treppen wohnen, kann das schnell sehr anstrengend werden. Auch ich habe mit meinem Labrador Fritz bereits im Welpenalter damit begonnen, dass Treppensteigen zu üben. Damit auch Dein Hund keine Angst mehr vor Treppen hat, brauchst Du nicht nur sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen, sondern auch die richtige Hundeerziehung. Wie in vielen anderen Dingen der Hundeerziehung gilt auch beim Thema Treppensteigen: Übung macht den Meister. Du erreichst mit Zwang in diesem Fall nämlich nur, dass Dein Hund vor der Treppe noch mehr Angst bekommt, und diese garantiert auch weiterhin meiden wird.

Die richtigen Maßnahmen sind wichtig

Eine gute Hundeerziehung besteht niemals aus Druck oder Zwang, sondern erfordert Geduld und Konsequenz. Das funktioniert auch beim Treppensteigen. Zunächst solltest Du zum üben mit Deinem Hund flache Treppen suchen, die geschlossen sind. Damit Dein Hund nicht rutscht, sollte die Treppe entweder mit Teppich oder einer gummierten Unterlage versehen sein. Nun lässt Du Deinen Hund immer zwischen Dir und der Wandseite laufen. Das sorgt dafür, dass sich Dein Hund viel sicherer fühlt, als wenn er an der offenen Seite mit dem Geländer gehen muss. Beginne mit der ersten Stufe und lobe ausgiebig mit einem Leckerli, wenn Dein Hund diese gegangen ist. Natürlich kannst Du auch sein Lieblingsspielzeug oder ein weiteres Leckerli auf eine höhere Treppe legen. Dein Hund wird garantiert versuchen, sich dieses zu holen. Dafür musst Du ihn natürlich auch im Anschluss ausgiebig loben. Ziehe Deinen Hund jedoch niemals gewaltsam an der Leine die Treppe hinauf. Auch Deine Geduld ist gefragt, denn Dein eigener Stress wird sich garantiert auf Deinen Hund übertragen.
Lass ihm auch genügend Zeit, denn Hektik oder drängeln erhöht die Gefahr, dass sich Dein Hund aus Angst verletzt.

Auch Welpen können Treppen steigen

Die Hundeerziehung ist ein sehr komplexes Thema und ist für den Hund selbst aber auch für den Halter enorm wichtig, damit es ein langes und harmonisches Zusammenleben zwischen Mensch und Tier geben kann. Die wichtigsten Grundlagen lernst Du natürlich bei mir im Online Kurs, welcher Dir garantiert viele Antworten auf alltäglich Probleme mit Deinem Hund geben wird.
Natürlich sollte mit dem Treppensteigen bereits im Welpenalter begonnen werden. Natürlich geht es hier nur um sehr einfache und flache Stufen, über die Dein Hund lernt, die Abstände richtig einzuordnen und die verschiedenen Höhen und auch Bodenbeläge kennenzulernen.

Hund unruhig will immer raus

Mein Hund ist unruhig und will immer raus
Fritz, mein 4- Jahre junger Labrador und ich, wir sind täglich draußen. Dabei haben wir in der Regel eine feste Zeit. Da ich selbst viel Sport mache, gehe ich auch gerne am Nachmittag laufen. Das hat sich Fritzi natürlich gemerkt und steht schon eine halbe Stunde vorher bereit. Ein typischer Labrador eben. Lebhaft und voller Energie. Doch vor knapp einem Jahr, war die Lebhaftigkeit und Energie an einem Punkt, wo sie fast unerträgtlich wurde. Mein Hund war extrem unruhig und wollte ständig raus. Obwohl er die Zeiten ja kannte, war er ständig an der Tür, stupste mich an oder lief immer Richtung Leine und dann wieder zurück zu mir. Anfangs dachte ich das er einfach nur etwas überdreht sei und das sich das nach ein zwei Tagen legen würde. Hier war aber genau das Gegenteil der Fall. Er wurde zunehmend unruhiger, was am Ende auch mich beunruhigte, da ich keine Ursache für das Problem finden konnte. Auch wenn wir bereits draußen waren, ging die Problematik wieder von vorn los. Wieder wollte er raus obwohl wir gerade von dort kamen. Da ich mir keinen Reim darauf machen konnte, kontaktierte ich einen Tierarzt.

Die natürlichste Ursache der Welt

Schon beim Telefonat zwischen mir und dem Tierarzt wurde schnell klar, dass es sich hierbei nicht um ein gesundheitliches Problem handelt. Dafür bräuchte man keine Untersuchung durchführen, so der Wortlaut des Tierarztes. Vielmehr sollte man sich darauf konzentrieren das der Hund nicht merkt, wie man Türen öffnen kann, sonst könnte es durchaus passieren das es demnächst einige kleine Fritzchen noch dazu gibt. Die Ursache für die Unruhe war also sehr schnell gefunden. In der Nachbarschaft gibt es bei uns einige Hündinnen, die für Fritz wohl durchaus interessant erscheinen. Daher will er auch grundsätzlich raus. Dabei ist das Laufen oder spazierengehen wohl deutliche Nebensache. Hierfür gibt es natürlich Lösungen, die man anwenden kann.

Die Lösung ohne echte Lösung

Der Tierarzt benannte zwar einige Lösungen, die für mich aber nicht in Frage kommen sollten. Es gibt Medikamente dagegen wodurch der Trieb des Hundes eingedämmt wird. Ebenso gibt es auch beruhigende Mittel, die man in solchen Situationen verwenden kann. Ich habe mich aber dagegen entschieden, da ich finde das ein Hund auch diese „“Lust““ verspüren sollte. Als Mensch möchte ich in diesem Punkt ja auch nicht eingeschränkt werden. Aus dieser Überlegung heraus habe ich meine Entscheidung getroffen. Nach einer Weile vergeht diese Unruhe von ganz allein wieder.

Hund will Rudelführer sein

Du wirst das Gefühl nicht los, dass Dein Hund der Meinung ist, er sei der Boss oder sie sei es? Das kommt nicht allzu selten vor, weil Hunde in ihrer natürlichen Umgebung und Wildnis stets den Rudelführer vorfinden. In einer Gruppe von Hunden findet sich somit immer einer, ähnlich wie beim Wolf wieder, der das Kommando hat. Das kann auch bei Dir daheim passieren, wenn der Hund das Gefühl bekommt, er ist der Anführer und Du durch Unwissenheit in Deinem Verhalten dieses Rudelführerverhalten unterstützt. Damit Du jedoch nicht weiter unter diesem Problem leiden musst, helfe ich Dir mit meiner Erfahrung sehr gerne aus, um Deinem Hund zu zeigen, dass Du der Rudelführer bist.

Das Problem des Rudelführers bei Hunden

Hunde sind es aus ihrer Evolution gewohnt, dass einer in der Gruppe immer mehr zu sagen hat, als andere. Ähnlich wie beim Wolf, gibt es somit auch in Hundegruppen immer einen Anführer. Es kann sein, dass Dein Hund einen Rudelführer wünscht und ihn in Dir nicht sieht, sodass er der Meinung ist, er muss den Rudelführer mimen. Es kann aber auch sein, dass er aus Angst einen auf besonders groß machen möchte, weil er Dir nicht so gut vertraut, um seinen Schutz gewährleisten zu können. Die dritte Möglichkeit ist, Dein Hund denkt, er muss Dein Rudelführer sein, weil er dich schützen möchte. Was denkst Du, woran es bei Dir liegen kann? Ganz gleich, wo das eigentliche Problem ist, ich weiß, dass Rudelführer-Hunde wirklich anstrengend sind, keine Konkurrenz dulden und Nerven kosten können. Zumal ich anmerken muss, dass Rudelführer Hunde durchaus auch gefährlich werden können, wenn sie merken, dass sie die Kontrolle über ihre Herrchen haben. Aus diesem Anlass solltest Du meine Tipps ernstnehmen, um das „“Problem““ lösen zu können. Folgende Faktoren können auch dafür sprechen, dass Dein Hund lieber dominant und der Rudelführer sein möchte.

  • Aus Angst
  • Mangelndem Vertrauen Deiner Rudelführerqualitäten
  • Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit mit Vorbesitzern
  • Nervosität

Wie der Hund aufhört, der Rudelführer zu sein

Du musst viel lernen, um Deinem Hund das Rudelführerverhalten auszutreiben. Viele unterschätzen es, wenn sie ihrem Hund die freie Leine lassen und ihn einfach laufen lassen. Wusstest Du, dass je älter der Hund ist und je länger sein Verhalten anhält, die Veränderung immer aufwendiger und schwieriger wird? Daher rate ich Dir, dass Du folgende Situationen schnell unter Deiner Kontrolle bringst und sie gekonnt einsetzt, um Deinem Hund zu zeigen, dass nur Du der Rudelführer bist und nicht er.
Futter- & Trinkkontrolle
Du stellst das Futter und Trinken hin. Damit hast Du schon einmal einen Vorzug, denn Du bist der Herrscher, der Rudelführer oder der König der Ernährung. So musst Du das zu Beginn ansehen, damit Du deinem Vierbeiner zeigst, dass Du entscheidest, wann es Fressen gibt. Trinken solltest Du im Allgemeinen trotzdem immer stehen lassen, aber Futter bitte nicht den ganzen Tag, weil Hunde auch in Langeweile dazu neigen, zu fressen. So beweist Du wie in der Wildnis, dass Du der Rudelführer bist.
Dem Hund zeigen, wer das Sagen hat
Du gibst die Kommandos. Also gehst Du auch als erstes durch die Türe beim Raus- und Reingehen. Das ist ein weiterer Weg, um zu zeigen, dass Du vorgehst und der Anführer bist. Das sind Anzeichen für deinen Hund, dass er die zweite Geige spielt und trotzdem beruhigt sein kann, weil Du ja an seiner Seite bist. Er schenkt Dir vertrauen.
Konsequent sein
Niemals solltest Du eine klare Linie überschreiten. Gibst Du heute kein Essen vom Tisch und morgen schon, weiß Dein Hund, dass Du nicht konsequent bist und versucht dich, vom vertrauten Thron des Rudelführers zu bekommen, weil er dann gerne das Sagen hätte. Das gilt auch für Kommandos, die Du umgesetzt wissen willst. Nicht lachen oder trotzdem belohnen sowie streicheln. Du bist der Anführer und das muss ein Hund erst verstehen, ehe Du zum spaßigen Teil Eurer Hund-Mensch-Beziehung über gehst.
Angst nehmen und Vertrauen schenken
Aus eigener Erfahrung weiß ich und von vielen Betroffenen, dass Hunde aus Tierheimen sowie aus Auslandsstationen viele Rudelführerprobleme aufweisen, weil sie kaum Vertrauen zum Menschen fassen können. Da musst Du wirklich behutsam Deinem Hund zeigen, dass er sich Dir anvertrauen kann. Sei konsequent, aber auf keinen Fall laut und niemals schlagen, auch nicht mit Zeitungen. Anfänglich an der kurzen Leine halten, Kommandos wie Sitz und Platz sowie Bleib beibringen und auch daheim durchhalten. So lernt der Hund, bei Dir ist er sicher, seine Angst ist unbegründet und lässt nach und nach das Vertrauen zu sowie schenkt Dir das Rudelführerdasein.

Fazit

Ein Hund ist kein einfaches Wesen. Vor allem dann nicht, wenn Du das Tier aus einem Tierheim bekommst oder aus einer Auslandsstation sowie von einem Privatverkäufer. Da weißt Du nie, was stimmt und was nicht. So kann es auch vorkommen, dass Du ein verstörtes Tier hast, aber bitte greif jetzt nicht extra zum Welpen. Mit einem konsequenten Vorgehen schaffst Du es kinderleicht oder manchmal mit mehr Geduld, Deinem Hund die Erziehung beizubringen, dass dieser sich als Rudelführer zurückzieht und Dir das Feld überlässt. Es gibt zu 90 Prozent Erfolgschancen und nur ganz selten keine. Doch auch ein Welpe ist kein kinderleichter Artgenosse der Vierbeiner! Doch mit Geduld, Disziplin und Regeln schaffst Du es, dass der Vierbeiner vergisst, dass er der Rudelführer sein möchte. Probiere es ruhig aus!

Hund will nicht fressen und zittert

Seit vier Jahren begleitet mich mein treuer Labrador durch dick und dünn. Inzwischen sind wir ein richtig gutes Team geworden und ich bin natürlich besonders auf die Gesundheit meines Vierbeiners bedacht. Kennst du dieses Gefühl, wenn deinem Hund plötzlich etwas fehlt und du dir nicht zu helfen weißt? So ging es mir vor gar nicht langer Zeit. Fritz wollte einfach nicht mehr fressen und zitterte ständig. Meine Verzweiflung war groß. Schließlich wollte ich nichts falsch machen. Natürlich gibt es immer verschiedene Ursachen, warum bestimmte Symptome einsetzen. Gerade diese Unterschiede machen eine Beurteilung so kompliziert.

Zittern beim Schlafen und als Stressabbau

Manche Probleme sind beim näheren Hinsehen nicht so schlimm, wie anfangs befürchtet. So habe ich inzwischen gelernt, dass sehr viele Hunde beim Schlafen zittern. Das ist nicht bedenklich sondern sogar normal. Dadurch können sich die Muskeln entspannen und der Stress wird auf diese Weise abgebaut. Wenn dein Hund also einen erlebnisreichen Tag hatte, dann wird er in der Traumphase mehr zittern. Sobald der Traum vorbei ist, sollte auch das Zittern beendet sein. Natürlich gibt es auch andere Gründe. Das Zittern kann eindeutig ein Zeichen von Kälte sein. Wenn dein Hund also leichter friert, sollte ein Mäntelchen in Betracht gezogen werden. Ansonsten ist die Gefahr einer möglichen Erkältung deutlich größer. Im Winter sind ein Pullover oder Mantel für deinen Hund also ein guter Tipp.

Mögliche Angst-Bestätigung

Angst oder große Anspannung können ebenfalls zum Zittern und einer Appetitlosigkeit führen. Dein Hund ist sich unsicher und irritiert. Eine veränderte Situation im Wohnumfeld oder neue Bekanntschaften können der Auslöser dieses Verhaltens sein. Fremde Lebewesen und Geräusche sind für einen Hund eine große Belastung. Dennoch ist es wichtig, das Tier daran zu gewöhnen und nicht in seinem Verhalten zu bestärken. Das würde zum Teufelskreis führen und eine Heilung könnte weitaus schwieriger werden. Gesundheitliche Probleme könnten ebenfalls der Grund für die Appetilosigkeit und das Zittern sein. Vielleicht hat dein Hund Schmerzen oder eine Verletzung?

Genaues Beobachten und Lösungsansätze

Auf jedem Fall solltest du das Verhalten deines Tieres genau beobachten. Als Hundebesitzer hast du eine große Verantwortung und solltest deshalb sehr genau auf deinen Hund achten. Mit einer guten Erziehung und einem umfangreichen Wissen können schon vorab viele Probleme eingegrenzt werden. So kommt es zu wesentlich weniger Missverständnissen zwischen Tier und Hundebesitzer. Können schwerwiegende Erkrankungen ausgeschlossen werden, so liegt es möglicherweise an der Psyche deines Hundes. Hierbei kann ein gezieltes Training die gewünschte Hilfe bringen.

Hund will raus

Mein Hund will ständig raus
Mein ein und alles ist mein „“kleiner““ 4- Jahre junger Labrador namens Fritz. Ich bin schon als Kind mit Hunden aufgewachsen und habe seit ich denken kann, auch mit Hunden zu tun. Daher möchte ich mich schon als eine Art Hundeexpertin sehen. Fritz ist ein besonders treuer Hund und folgt mir auf Schritt und Tritt. Wir haben eine sehr enge Bindung zueinander, was man auch nach Außen hin deutlich sehen kann. Selbstverständlich gehen wir auch jeden Tag an die frische Lust. Da spielt für uns das Wetter gar keine Rolle. Doch vor knapp 2 Jahren begann ein Phänomen worauf ich im ersten Moment keine richtige Antwort finden konnte. Eines Tages begann Fritz plötzlich ständig raus zu wollen. Es spielte keine Rolle ob wir gerade vom Spazieren gehen kamen oder nicht. Kaum drin, wollte er wieder raus. Viele Hundeliebhaber kennen das sicherlich. Es tritt eine ungewohnte Situation auf und man macht sich automatisch seine Gedanken. Meine erste Überlegung war hier, ob es sich nicht vielleicht um ein gesundheitliches Problem handelt. Eventuell Magen-Darm-Beschwerden oder ähnliches. Doch dann hätte er sicherlich das ein oder andere Mal in die Wohnung gemacht. Stattdessen war er aber einfach nur nervös beziehungsweise unruhig. Daher kontaktierte ich aus Vorsicht einen Tierarzt.

Ein kurzes Gespräch mit vielen Antworten

Das Gespräch mit dem Tierarzt war dann doch deutlich kürzer als ich erwartet hatte. Er bestätigte mir zwar, dass es sich dabei theoretisch auch um eine Magen-Darm-Infektion handeln könnte, dies würde man aber auch an anderen Sympthomen klar erkennen. Das war auch meine Ansicht. Die Meinung des Tierarztes war bereits nach wenigen Minuten eindeutig. Hier handelt es sich nicht um gesundheitliche sondern um hormonelle Probleme. Wobei Problem vielleicht etwas zu hart ausgedrückt ist. Der Tierarzt fragte mich, ob sich in der Nachbarschaft Hündinnen aufhalten würden, was ich klar bejate. Daraufhin waren auch die letzten Zweifel aus der Welt geschafft. Die Ursache für das Verhalten von Fritz lag klar auf der Hand.

Was ist die Lösung?

Es gibt auch Medikamente so berichtete mir der Arzt. Jedoch wollte ich von Tabletten und ähnlichen Produkten absehen. Dies kann auf Dauer einfach nicht gut sein, für einen Hund. Daher entschied ich mich für zahlreiche Ablenkungsmöglichkeiten, wie beispielsweise Spielzeug in den verschiedensten Formen. Jedoch sollte man nicht alle gleichzeitig in den Raum legen, da sich sonst der Hund überfordert fühlen könnte. Immer ein anderes ist hier besser.

Hund will nicht in die Wanne

Einen Augenblick nicht aufgepasst, und schon wälzt sich Dein Vierbeiner genüsslich im Schlamm. Obwohl Hundefell generell selbstreinigend ist, hilft hier nur noch ein gründlicher Waschgang. Und genau da ist guter Rat sehr oft teuer.
Sicher kennst Du das leidige Thema auch. Wenn Badetag ist, wird es zu einer echten Herausforderung, die Fellnase in die Wanne zu bekommen. Das muss jedoch nicht sein, denn mit einer richtigen Hundeerziehung und ein paar kleinen Tricks, kannst auch Du Deinen Hund problemlos baden.
Natürlich habe auch ich bei meinem Labrador Fritz genau diese Methoden getestet, um den Badetag nicht nur für den Hund, sondern auch für den Hundebesitzer so einfach wie möglich zu gestalten.

Viele Vierbeiner möchten der nassen Prozedur unbedingt entkommen

Auch wenn es für die meisten Hundebesitzer sicher nur ein kleiner Trost ist: Baden ist bei Hunden nicht unbedingt oft nötig. Es reicht also, wenn Du Deinen Vierbeiner nur dann in die Wanne stellst, wenn es wirklich notwendig ist. Allerdings wirst Du sicher schon beobachtet haben, dass es mit dem Waschen von Mal zu mal komplizierter wird, nämlich dann, wenn sich Dein Hund mit Haut und Haaren dagegen sträubt.
Hier lohnt es sich für Dich, mit Deinem Hund zu arbeiten, denn dann wird es nicht nur für Dich bedeutend einfacher, auch für Deinen Hund bedeutet es viel weniger Stress.

Alles beginnt mit der Ursachenforschung

Denn hier kannst Du bereits sehr gut erkennen, gegen was sich Dein Hund beim Baden wehrt. Das kann neben dem Wasser selbst nämlich auch das Hundeshampoo oder das Waschritual als solches sein. Aus diesem Grund solltest Du Dich zunächst selbst hinterfragen. Nimmst Du Dir ausreichend Zeit, um den Vierbeiner zu baden, oder überträgst Du Deine eigene Hektik auf das Tier. Das ist auch der Fall, wenn Du besonders gereizt bist, weil sich Dein Hund ungezogen Verhalten hat und trotz Deines Verbotes ein ausgiebiges Schlammbad genommen hat.
In vielen Fällen haben Hunde auch nicht beigebracht bekommen, sich baden zu lassen, denn damit sollte bereits im Welpenalter schonend begonnen werden. Nur dann läuft auch später ein Bad völlig entspannt und angstfrei ab.

Hundebaden kannst Du lernen

Bei der Hundeerziehung musst Du unbedingt bestimmte Verhaltensregeln beachten, diese kannst Du Dir natürlich in meinem Onlinekurs intensiv antrainieren. Und auch beim Hundebad empfehle ich Dir, Dich an bestimmte Abläufe zu halten. Lass Deinen Hund die Dusche oder Wanne zunächst ohne Wasser in Ruhe kennenlernen. Mit viel Lob und einigen Leckerli belohnst Du ihn dafür, dass er ruhig und entspannt in der Wanne steht. Zusätzlich kannst Du eine rutschfeste Matte in die Badewanne legen, da viele Hunde in Panik geraten, wenn sie keinen festen Halt haben und dann wegrutschen. Auch mit Clickertraining erzielst Du sehr gute Erfolge.

Hund will nicht mit Herrchen Gassi gehen

Mein Hund will nicht mit Herrchen Gassi gehen
Fritz mein 4- Jahre junger Labrador und ich, wir sind ein echtes Team. Dementsprechend ist auch unsere Bindung zueinander. Neben meinem Mann, nimmt Fritz den wichtigsten Platz in meinem Herzen ein, was er natürlich auch spürt. Doch da ich vor einiger Zeit gesundheitliche Probleme hatte, war es mir nicht möglich mit ihm, wie gewohnt, täglich Gassi zu gehen. Das sollte daher mein Mann übernehmen. Doch Fritz wollte unter keinen Umständen mit meinem Mann gehen. Es schien so, als wenn Herrchen nicht der richtige Partner zum rausgehen sei. Nahm ich die Leine testweise in die Hand, sah die Reaktion ganz anders aus. Diese Tatsache verunsicherte mich etwas, was mich dazu brachte mich von einem Tierarzt beraten zu lassen.

Die Ursachenforschung mit Hilfe des Tierarztes

Telefonisch schilderte ich dem Tierarzt die Problematik. Nach einem doch etwas längeren Gespräch kam er zu der Erkenntnis das es sich hierbei um ein Problem der Gewohnheit handeln könnte. Denn seit wir Fritz haben, bin generell ich mit ihm Gassi gegangen. Aus diesem Grund meinte der Tierarzt, dass sich mein Hund an diese Situation gewöhnt habe und daher die Situation nicht für „“voll““ nimmt, wenn jetzt mein Mann die Leine in die Hand nimmt. Es sei also weder ein gesundheitliches Problem, was ich im Vorfeld schon ausgeschlossen hatte, noch eine direkte Abneigung zum Herrchen. Daraufhin riet er mir ein paar Schritte mit dem Hund und meinem Mann zusammen zu machen, so als würde ich auch mit Gassi gehen. Ein paar Schritte ließ mein gesundheitlicher Zustand Gott sei Dank noch zu, daher dachte ich mir, einen Versuch ist es Wert.

Einfache Lösung zum ungewohnten Problem

Am nächsten Tag nahm ich, wie üblich die Leine in die Hand und Fritz zeigte die typische Reaktion. Die Freude am Rausgehen. Ich legte ihm die Leine an und ging zusammen mit meinem Mann einige Meter durch den Garten bis zum Gartentor. Während dieser Strecke übergab ich die Leine an meinen Mann. Fritz registrierte dies zwar, zeigte aber keine negative Reaktion. Am Gartentor blieb ich stehen, während der Hund an der Leine schon einige Meter weitergelaufen war. Mein Mann ging ebenfalls ein paar Meter weiter. Ein kurzer fragender Blick von Fritz in Richtung meiner Person, aber das Rausgehen war dann wohl doch wichtiger. So ging er auch mit meinem Mann ohne weiteres spazieren. Eine so einfache Lösung hätte ich mir nicht erträumt.

Hund will dauernd raus

Du hast es dir nach einer langen Arbeitswoche gerade auf dem Sofa gemütlich gemacht, plötzlich will dein Hund nach draußen. Grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, aber dein Hund will dauernd raus. Es ist noch gar nicht lange her, da war dein Hund bereits mit deinem Kumpel draußen und der Hund kann im Gegensatz zu dir gar nicht genug davon bekommen. Was hat er nur, fragst du dich und mit dieser Frage stehst du nicht alleine da. Hin und wieder Gassi gehen ist auf jeden Fall in Ordnung, aber wenn der Hund dauernd raus möchte, ist das ein zeitliches Problem, das gelöst werden muss, weil du noch andere Verpflichtungen hast.

Der Tag hat 24 Stunden

Wenn du im Laufe des Tages mit deinem Hund ständig ins Freie musst, weil er sonst keine Ruhe gibt, fehlt dir schnell die Zeit für andere Dinge wie Uni oder Sport. Als erstes solltest du mit dem Hund zum Tierarzt, um abzuklären, ob er keine Blasenentzündung hat. Wenn keine solche Erkrankung, die zu einem verstärkten Harndrang führen kann, vorliegt, dann solltest du überlegen, ob der Hund im Innenbereich genug Ablenkung hat. Hunde spielen sehr gerne, wenn in der Wohnung nichts Geeignetes zum Spielen ist, will der Hund nach draußen. Dort ist jedes herumfliegende Blatt so interessant, dass der Hund gar nicht mehr aufhören möchte, dem Blatt oder anderen Hunden hinterher zu jagen.

Mit anderen Hundebesitzern abwechseln

Wenn es in deiner Nachbarschaft noch andere Hundebesitzer gibt und sich dein Hund mit dem anderen Hund versteht, könnt ihr euch mit dem Gassi gehen abwechseln. Jeder nimmt im Wechsel den Hund des anderen Hundehalters mit und schon brauchst du nur noch die Hälfte der Zeit für die Ausflüge mit deinem Hund. Das Ganze ist auf Gegenseitigkeit und alle Seiten profitieren von der praktischen Regelung. Die Hunde können gemeinsam herumtoben und haben danach den natürlichen Bewegungsdrang für längere Zeit gestillt.

Das Fazit

Auf der einen Seite muss abgeklärt werden, ob der Hund an der Blase eine Entzündung hat und deshalb ständig nach draußen möchte. Die andere Seite sieht so aus, das für den Hund im Wohnbereich Spielmöglichkeiten vorhanden sein müssen, mit denen er sich beschäftigen kann. Wenn die Grundnahrung gesichert ist, gibt es Spielcenter, mit denen sich der Hund durch Drücken mit der Pfote oder der Schnauze einen zusätzlichen Leckerbissen erarbeiten kann. Es lassen sich verschiedene Schwierigkeit Level einstellen, sodass der Hund so beschäftigt ist, dass er nicht mehr ständig nach draußen möchte.

Hund will nicht ins Körbchen gehen

Dein Hund will nicht ins Körbchen gehen? Auch dafür gibt es eine Lösung. Du solltest geduldig mit ihm sein und ihn dazu erziehen. Zunächst ist es wichtig, dass das Körbchen an einem angenehmen, dafür geeigneten Ort steht. Dein Hund soll sich dorthin gerne zurückziehen. Vor allem, wenn sie Besuch haben ist es sinnvoll den Hund mit Kommando „“ins Körbchen““ in den Hundekorb anzuweisen. Er soll es sich gemütlich machen. So wird er durch den Besuch nicht aus der Ruhe gebracht. Auch ist es wichtig, dass du deinen Hund von Anfang an nicht in deinem Bett schlafen lässt. So kann es sein, dass wenn man ihn einmal nicht mehr im Bett haben will, er protestiert und nachts winselt.

Der passende Schlafplatz

Zunächst ist es wichtig, dass sie einen guten Platz für das Hundekörbchen raussuchen. Das Hundekörbchen sollte dort immer stehenbleiben können, es sollte nicht stören und auch nicht das Territorialverhalten des Hundes provozieren. Deswegen sollte das Körbchen nicht direkt neben einer Tür und auch nicht mit Blick auf eine Tür gestellt werden. Auch sollte es an der Stelle nicht viel Durchgangsverkehr und sonstigen Trubel geben. Ideal ist daher eine ruhige Ecke. Hier kann sich dein Hund entspannen aber auch trotzdem am Leben in der Familie oder der Gemeinschaft teilhaben.

Das Kommando

Dann kann es jedoch immer noch oft vorkommen, dass der Hund nicht freiwillig ins Körbchen gehen will. Du musst ihm zeigen, dass das etwas Schönes ist. Zunächst bringst du ihm am besten einige Tage lang sein Futter an die Stelle, wo später sein Körbchen stehen soll. Dann verknüpft dein Hund den Platz und das später stehende Körbchen mit etwas Positivem. Wenn du dann schließlich das Hundekörbchen an die Stelle hingestellt hat locke ihn am besten mit einem Leckerli an. Ist dein Hund da, schicke ihn mit dem Kommando „“ins Körbchen““ in den Hundekorb.
Jetzt kannst du täglich den Abstand zum vorherigen Schlafplatz verringern und Leckerli in das Körbchen legen. Wenn du merkst, dass dein Hund sich seinem Zielort nähert, gib das Kommando „“ins Körbchen““. Dann kannst du auch seine Liegezeiten im Hundekorb verlängern, später wirst du auch keine Leckerlis mehr brauchen. Wichtig ist, dass du deinen Hund während dem ganzen Prozess stetig lobst.

Fazit

Es ist also nicht nur das eigentliche Kommando, sondern auch der richtig gewählte Ort des Hundekorbs entscheidend. Beachtest du dies, wird auch dein Hund irgendwann friedlich in seinen Korb gehen.

Hund will nicht mehr spazieren gehen

Hund will nicht mehr spazieren gehen
Wenn du deinen Hund liebst, dann tust du ihm auch viel gutes, wie das tägliche Gassi gehen. Doch von einem Tag auf den Anderen hat der Hund plötzlich keine Lust mehr darauf oder streubt sich gar dagegen. So war es vor einiger Zeit bei meinem Labrador Fritz. Er ist 4 Jahre alt und an sich ein sehr lebhaftes Tier. Ich habe schon immer Hunde besessen und sehe mich daher auch beinahe als Hundeexpertin. Aber bei diesem Problem war ich selbst auch überfordert. Vielleicht kennst du das. Du nimmst die Leine und kaum hast du sie in der Hand schaut dich dein Hund schon komisch an. Kaum aus der Tür raus, merkt man schon die Gegenwehr des Hundes, bis er sich keinen Zentimeter mehr bewegt oder gar in die andere Richtung zieht. Am ersten Tag dachte ich noch es sei vielleicht das schlechte Wetter, zu dem Zeitpunkt regnete es leicht. Aber am nächsten Tag war schönstes Wetter und mein Hund zeigte die gleiche Reaktion.

Das Problem im Kopf

Nach vielen Versuchen habe ich einen Tierarzt befragt ob es hierfür eine Erklärung geben könnte. Es war schon ein Akt den Hund überhaupt zum Tierarzt zu bekommen, obwohl wir immer ein sehr gutes Verhältnis hatten, bestand irgendwie kein richtiges Vertrauen. Dann die Überraschung. Der Hund ist kerngesund. Keine Verletzungen oder Entzündungen an den Gelenken. Ganz im Gegenteil, der Hund war in einem ausgezeichneten Zustand und hätte wie man so schön sagt Bäume ausreißen können. Drauf riet mir der Tierarzt doch einmal etwas völlig anderes zu machen, als die übliche Prozedur, wenn wir spazieren gehen. Die Überlegung hierbei war, dass es sich um eine psychische Belastung des Hundes handeln könnte. Die durch Faktoren in dem Bereich vor dem Haus ausgelöst werden. Praktisch wie ein Angstsyndrom, nur nicht so extrem. Daraufhin versuchte ich etwas Neues.

Die Lösung auf ganz einfachem Wege

Die Lösung war wirklich genauso simpel, wie überraschend. Ich habe Fritz diesmal die Leine umgelegt und bin aber nicht wie gewohnt normal durch die Haustür gegangen sondern durch die Kellertür in den Hinterhof. Wir gingen einige Meter, er schaute sich um und alles war gut. Nicht die kleinste Abneigung war zu erkennen. Auf nochmalige Rücksprache mit dem Tierarzt meinte dieser, dass dies auch mit einer fehlerhaften Haltung des Tieres zusammenhängen kann. Eine kleine Sache, die bei dem Hund schnell eine große Wirkung haben kann.